Sämtliche folgende Filmbeiträges stehen auf Nachfrage der Bildungsarbeit zur Verfügung
Regie: Herbert Dohlen
13 Min., 2005
Dieser Film zeigt, wie sich Kinder bereits im Grundschulalter aktiv für den Schutz der Umwelt und der Natur einsetzen können. Handlungsort sind die Bergwälder des Vulkans Longaví in der südchilenischen Region Maule.

Ariel, René und Leonardo berichten aus ihrer Berginternatsschule "Los Canelos" und den naheliegenden Berggemeinden. Sie erzählen, wie die Bergbauern in ihrer Region leben, welche besonderen Baumarten in den Wäldern des Vulkans vorkommen und wie auch sie einen Beitrag dazu leisten können, dass die Wälder geschützt werden und die Familien mehr Nutzen aus ihnen erzielen können. Sie berichten von ihrer Schulwerkstatt "El Carpintero Soñador"-der träumende Zimmermann und zeigen, dass man aus Holz durchaus auch Dinge herstellen kann, die sich besser verkaufen lassen und mehr einbringen können als das, was ihre Eltern erwirtschaften. Eine unterhaltsame Alternative zur traditionellen Köhlerei.
Regie: Herbert Dohlen
18 Min., 2005
Dieser Beitrag spiegelt die besondere Situation der Küstennaturwälder der zentralchilenischen Provinz Cauquenes-Costa wider. Aus der Sicht zweier Grundschüler soll der Film davon überzeugen, dass eine sorgsame und auf Schutz ausgelegte Nutzung und Bewirtschaftung der sehr selten gewordenen und vom Aussterben bedrohten Naturwälder der Küstenregion das einzig mögliche Mittel ist, die Reliktwälder zu "retten".
Joana und Nelson sind Schüler einer Grundschule, die inmitten ausgedehnter Kiefernplantagen liegt. Die einst artenreichsten Naturwälder Chiles sind nur noch reliktartig vorhanden und liegen abgeschieden in schwer zugänglichen Gebieten der Region. Trotz der Seltenheit dieser Wälder sind viele Bauernfamilien darauf angewiesen, die Naturhölzer zu nutzen, um daraus Holzkohle zu machen.
Auch die Eltern von Joana und Nelson sind Köhler. Nach einer Unterrichtsstunde, in der die Lehrerin von der einstigen Größe der Wälder erzählt, machen sich die beiden auf, um die letzten Naturwaldinseln in der Nähe ihrer Waldgemeinde aufzusuchen.
Auf ihrem Weg erfahren sie viele neue und interessante Dinge und sie beginnen zu verstehen, warum der Naturwald geschützt werden muß.
Regie: Herbert Dohlen
13 Min., 2005
Der Film beschreibt die Lebenssituation chilenischer Waldbauernfamilien in dem Vorandenbereich des Vulkans Longaví. Er ist im Zusammenhang mit einer Studie erstellt worden, die die "Aspekte der Aufgaben- und Rollenverteilung innerhalb der Familien lokaler Waldgemeinden" untersucht (CONAF/RegionMaule2004).
Manuel und Beatrice sind Waldbauern und leben zurückgezogen in den Bergwäldern am Fuß des Vulkans Longaví. Sie haben zwei Kinder. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, gehen sie verschiedenen Beschäftigungen nach. Während Manuel überwiegend seinen kleinen Wald nutzt und Holzkohle produziert, verbringt Beatrice die ihr zur Verfügung stehende Zeit damit, das karge Einkommen der Familie durch den Verkauf verschiedenster Produkte aufzufüllen.
Regie: Herbert Dohlen
20 Min., 2004/2005
Das regionale forstliche Partizipationsmodell ECDR (Estrategia de Conaf para el Desarrollo Regional-ECDR).
An dem auf Regierungsebene beschlossenen Reformprozeß zur wirtschaftlichen Förderung strukturschwacher ländlicher Gebiete Chiles beteiligt sich auch die nationale Forstbehörde CONAF. Das Ziel, dass das neue Forstmodell verfolgt, ist, einen höheren Beitrag der Forstbehörde an der Gesamtentwicklung der Region zu gewährleisten. Durch die Ausweisung, den Zusammenschluss und verstärkten Investitionsförderungen von geografisch festgelegten Schwerpunktbereichen sowie einer stärkeren Beteiligung der Bevölkerung an den institutionellen Maßnahmenvorschlägen soll dem Ziel einer nachhaltig wirksamen Regionalentwicklung näher gekommen werden.
Der Filmbeitrag zeigt die verschiedenen Etappen der Plandurchführung des forstlichen Reformmodells ECDR. Dabei verdeutlicht er, welche Planungsinstrumente, Methoden und Techniken angewandt werden, um eine realitätsnahe Erfassung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Situation der Waldgemeinden zu gewährleisten und Konsens über die zukünftig durchzuführenden Maßnahmen aufzubauen.
Regie: Herbert Dohlen
12 Min., 2005
Peuma ist ein Begriff aus dem Mapudungun, der Sprache der Mapuche und heißt übersetzt: Träume.
Filmbeitrag über friedenspädagogische Kunstprojekte an Grundschulen in der Provinz Arauco. An dörflichen Bildungseinrichtungen, die sich durch einen hohen Anteil von Schülern und Schülerinnen indigener Herkunft auszeichnen, geht es im Besonderen um das Thema gesellschaftlicher Spannungen und Vorurteile innerhalb der Kommunen.
Unter der Leitung eines vor Ort lebenden Künstlers widmen sich die Schulkinder auf eine spielerisch-kreative Weise einzelnen, teilweise sehr konfliktbetonten Aspekten aus ihrem sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld.
Der Filmbeitrag wurde in Zusammenarbeit mit dem Zivilen Friedensdienst des Deutschen Entwicklungsdiensten in Cañete realisiert.
"Auch dadurch, dass wir innehalten – verändern wir die Welt."